Rapid hatte sich
im Vergleich zum Vorjahr erfangen, spielte sich immerhin auf Platz 3 und hatte mit Sascha
Metlitskij auch den besten Allrounder in der Mannschaft.
Dahinter lag
Herbstmeister Salzburg, anfänglich noch ein Fremdkörper am Parkett lieferten
die Salzburger im Verlauf des Turniers Offensivfussball ab, was sich auch darin
wiederspiegelte, dass die Mozartstädter den Schützenkönig stellten.
Sehr enttäuschend
war das Auftreten des Wiener Sportklub. Je länger das Turnier dauerte desto
schwächer wurden die Dornbacher. Sicher auch ein Grund dafür waren die massiven
finanziellen Probleme die später auch zum Lizenzverlust führten.
Die Admira, in den
letzten Jahren oft oben dabei kam nicht auf Touren.
Glücklos war die
Vienna, die über das ganze Turnier gute Leistungen bot, aber am Ende trotzdem
den letzten Platz belegte.
Das Turnier
1992/93 bot auch einen Zuschauerrekord. Erstmals wurde die magische 50.000
Grenze überschritten, die Halle war zweimal ausverkauft.
Das Finale:
Austria – FavAC 6:7 nach Penaltyschießen (2:1, 2:2)
Austria: Unger; Schmid, Pfeffer,
Prosenik, Stöger, Iwanauskas; Aigner, Kogler, Sekerlioglu, Flögel, Pospisil
FavAC: Heu; Prudlo, Canadi,
Michorl, Nastl, Letocha; Halwachs, Wallner, Gager, Jerabek, Köck
Torfolge: Flögel (4.), Iwanauskas
(6. Siebenmeter) / Michorl (12., 25. Siebenmeter)
Penalties: 3:2 Prosenik, 3:3 Köck, Iwanauskas
verschossen, 3:4 Letocha, 4:4 Flögel, 4:5 Canadi, 5:5 Pospisil, 5:6 Michorl,
6:6 Stöger, 6:7 Jerabek – SR. Benedek
Die Stärksten: Stöger,
Flögel / Jerabek, Michorl, Gager, Köck
Großartige Stimmung,
eine spannendes Spiel und toller Fussball. Das Finale 1992/93 war eines der
spannensten der Geschichte. Der FavAC ließ den Austrianern kaum Platz für ihre
Kombinationen. Zur Pause konnten sich die Violetten nicht absetzen. Nach der
Pause war das Match noch umkämpfter. Austria Torhüter Unger, der den verletzten
Wohlfahrt gut vertrat hatte einiges zu tun. Das Publikum hielt immer mehr zum großartig kämpfenden
Aussenseiter. Der Krimi fand im Penaltyschießen einen würdigen Ausklang und
auch der Sieg des FavAC war verdient.
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