Sonntag, 31. März 2013

Gruppensieger in der Champions League - Sturm Graz

Die Europacup-Saison 2000/2001 werden die Fans von Sturm Graz lange nicht mehr vergessen.
Sturm startete in die Champions-League Qualifikation für die man sich bereits in den letzten beiden Saisonen qualifiziert hatte, aber dort dem Aufstieg in die KO-Phase immer klar verpasst hatte.

2000/2001 war alles anders. In der ersten Qualifikationsrunde bezwang man erwartungsgemäß Hapoel Tel Aviv, das Los in der zweiten Runde war mit Feyenoord Rotterdam aber sehr schwer. Sturm gewann daheim 2:1 dank zweier Elfertore durch Schopp und drehte den 0:1 Rückstand damit um. Auswärts und erkämpfte auswärts ein 1:1 (Sturm war durch Reinmayr in der 56. Minute in Führung gegangen) und durfte somit zum dritten Mal in Folge in der Champions League Gruppenphase mitwirken.

Die Gruppe die die Grazer zugelost bekommen hatten war auch leichter als jene der vergangen Jahre aber trotzdem gespickt mit europäischen Top Teams: Galatasaray Istanbul, Glasgow Rangers und AS Monaco.

Der Auftakt ließ nicht viel Hoffnung aufkeimen - in Glasgow wurden die Grazer mit 0:5 demontiert.
Im nächsten Heimspiel rehabilitierte sich Sturm aber mit einem glatten 3:0 gegen Galatasaray.
Das nächste Auswärtsmatch ging wieder mit dem gleichen Score verloren wie das erste - 0:5 unterlagen die Grazer in Monaco, revanchierten sich aber gleich im Rückspiel mit einem 2:0 Heimsieg und ebenso mussten die Glasgow Rangers eine 2:0 Niederlage auf der Rückreise nach Glasgow verdauen. Zum Abschluss gabs ein 2:2 in Istanbul.
Sturm war Gruppensieger - zum ersten Mal gelang das einem österreichischen Verein.

In der zweiten Gruppenphase bekam es Sturm mit Valencia, Manchester United und Panathinaikos zu tun. An einen Aufstieg war hier nicht zu denken aber die Grazer holten zumindest die 6 Punkte gegen Panathinaikos und beendeten die Gruppe auf dem 3. Platz.

Die Schlüsselspieler in den Reihen von Sturm Graz liest sich wie ein Who is Who des österreichischen Fussballs um den Jahrtausendwechsel:
Vastic, Reinmayr, Schopp, Foda, Mählich, Prilasnig, Kocijan, Yuran, Haas, Feldhofer, Szabics

Quelle: Kurier

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